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Beliebte Einstiege

Strategie und Unternehmenssteuerung

KI kann Führungsteams helfen, verteilte Informationen zu verdichten, Annahmen sichtbar zu machen und Entscheidungen nachvollziehbar vorzubereiten.

Mehr Klarheit für Entscheidungen – nicht weniger Verantwortung.

In der Unternehmenssteuerung liegt der Nutzen selten in einer automatisch erzeugten Entscheidung. Wertvoll ist eine verlässliche Vorbereitung: Quellen zusammenführen, Widersprüche erkennen, Optionen entlang gemeinsamer Kriterien vergleichen und offene Entscheide sichtbar halten. Urteil, Prioritäten und Freigaben bleiben bei den zuständigen Personen.

Typische Ausgangslagen

Diese Situationen sind Hinweise auf Potenzial. Sie sind noch keine automatische Entscheidung für KI.

  • Managementunterlagen werden regelmässig aus Berichten, Tabellen und Präsentationen manuell zusammengestellt.

  • Kennzahlen, Statusmeldungen und Datenstände widersprechen sich.

  • Optionen lassen sich wegen unterschiedlicher Kriterien und Annahmen nur schwer vergleichen.

  • Entscheide, Begründungen und Folgeaufgaben liegen in verschiedenen Protokollen.

  • Markt-, Technologie- oder Regulierungsänderungen werden nur punktuell beobachtet.

Drei Beispiele im Detail

Die drei Beispiele zeigen Ausgangslage, Zielbild, benötigte Systeme, Kontrollen, Messgrössen und einen sinnvollen Pilotumfang.

Entscheidungsbriefings für die Führung vorbereiten

Kennzahlen, Berichte, Risiken und Rückmeldungen zu einem kompakten Briefing mit Quellen, Veränderungen und offenen Entscheidungen verdichten.

Ausgangslage

Informationen für Führungsentscheide liegen in Finanz-, Vertriebs-, Betriebs-, Projekt- und Risikoberichten. Die Vorbereitung erfolgt häufig manuell, Datenstände unterscheiden sich und die Verbindung von Aussage, Quelle und notwendigem Entscheid geht verloren.

Mögliches Zielbild

Eine Assistenz führt freigegebene Informationen zusammen, vergleicht sie mit früheren Perioden oder vereinbarten Zielen und markiert Veränderungen, Auffälligkeiten und Widersprüche. Daraus entsteht ein kompaktes Entscheidungsbriefing mit Quellen, Datenstand, offenen Fragen und den anstehenden Entscheidungen.

Daten und Systeme

  • Finanz-, Vertriebs- und Betriebsreporting
  • Projekt-, Portfolio- und Risikomanagement
  • CRM, Kundenfeedback und Marktinformationen
  • Freigegebene Dokumente und Managementberichte

Kontrolle und Grenzen

  • Bestehende Rollen- und Zugriffsrechte auch für vertrauliche Führungsinformationen übernehmen
  • Quelle, Datenstand und Berechnungslogik sichtbar machen
  • Beobachtung, Interpretation und Empfehlung klar trennen
  • Keine Managemententscheidung oder Freigabe automatisieren

Sinnvolle Messgrössen

  • Anteil entscheidungsrelevanter Aussagen mit belastbarer Quelle und eindeutigem Datenstand
  • Vor dem Termin erkannte Widersprüche und Informationslücken
  • Vorbereitungs- und Aktualisierungsaufwand je Briefing
  • Offene Entscheide mit verantwortlicher Person und Termin
Kleinster sinnvoller Pilot

Ein wiederkehrendes Monats- oder Bereichsbriefing, wenige freigegebene Datenquellen und ein historischer Vergleichszeitraum mit bekannten Sollwerten.

Strategische Optionen und Szenarien vergleichen

Handlungsoptionen anhand gemeinsamer Kriterien, Annahmen, Abhängigkeiten und Risiken strukturiert gegenüberstellen.

Ausgangslage

Strategische Alternativen werden in getrennten Präsentationen, Tabellen und Fachanalysen beschrieben. Kriterien, Annahmen und Zeithorizonte sind nicht immer vergleichbar, während Unsicherheiten oder Abhängigkeiten leicht in den Hintergrund treten.

Mögliches Zielbild

Eine Assistenz erstellt eine einheitliche Optionsmatrix, verbindet Annahmen mit ihren Quellen und zeigt Bandbreiten, Sensitivitäten, Abhängigkeiten sowie fehlende Informationen. Das Ergebnis ist eine nachvollziehbare Entscheidungsunterlage, keine vermeintlich sichere Zukunftsprognose.

Daten und Systeme

  • Strategie-, Finanz- und Planungsunterlagen
  • Markt-, Kunden- und Wettbewerbsinformationen
  • Risiko- und Abhängigkeitsregister
  • Entscheidungsprotokolle und freigegebene Fachanalysen

Kontrolle und Grenzen

  • Fakten, Annahmen, Szenarien und Prognosen mit Quelle, Datenstand und Unsicherheit sichtbar unterscheiden
  • Keine fehlenden Werte mit vermeintlicher Sicherheit ergänzen
  • Kriterien und Gewichtungen vor der Bewertung festlegen
  • Entscheidungs- und Risikoverantwortung bei der Führung belassen

Sinnvolle Messgrössen

  • Optionen, die entlang aller vereinbarten Kriterien bewertet sind
  • Zentrale Annahmen mit Quelle und verantwortlicher Person
  • Vor dem Entscheid erkannte Informationslücken und Abhängigkeiten
  • Aufwand für eine aktualisierte Bewertung bei geänderten Annahmen

Strategische Initiativen und Portfolios steuern

Ziele, Initiativen, Budgets, Meilensteine und Abhängigkeiten verbinden und notwendige Managemententscheidungen früh sichtbar machen.

Ausgangslage

Unternehmensziele, Roadmaps, Projekte, Budgets und Risiken werden in unterschiedlichen Systemen gepflegt. Statusberichte entstehen manuell, Abhängigkeiten werden spät sichtbar und wichtige Entscheidungen bleiben zwischen Sitzungen liegen.

Mögliches Zielbild

Eine Assistenz erstellt eine nachvollziehbare Verbindung zwischen Zielen und Initiativen, konsolidiert freigegebene Statusinformationen und markiert fehlende Verantwortungen, Abhängigkeiten sowie Abweichungen bei Budget, Meilensteinen oder erwarteter Wirkung. Daraus entsteht eine strukturierte Übersicht offener Managemententscheidungen.

Daten und Systeme

  • Strategie-, Ziel- und Portfoliomanagement
  • Projekt- und Aufgabenmanagement
  • Finanzplanung und Ressourcenübersichten
  • Risiko-, Entscheidungs- und Statusprotokolle

Kontrolle und Grenzen

  • Status und Fortschritt nur aus vereinbarten, datierten Quellen ableiten und durch Verantwortliche bestätigen
  • Keine automatische Priorisierung, Budgetfreigabe oder Terminverschiebung
  • Keine individuelle Leistungsüberwachung oder automatisierte Mitarbeitendenbewertung
  • Entscheidungen, Verantwortliche und Begründungen protokollieren

Sinnvolle Messgrössen

  • Anteil der Initiativen mit klarem Zielbeitrag und verantwortlicher Person
  • Überfällige Entscheidungen und ungelöste Abhängigkeiten
  • Abweichungen bei Meilensteinen, Budget oder erwarteter Wirkung
  • Aufwand für konsistente Portfolio- und Statusberichte

Weitere Möglichkeiten

Weitere Aufgaben, die je nach Prozess, Datenlage und Verantwortung sinnvoll unterstützt werden können.

  • Markt- und Wettbewerbsradar

    Freigegebene Quellen beobachten und relevante Veränderungen mit Datum und Fundstelle zusammenfassen.

  • Regulatorische Früherkennung

    Neue Vorgaben erkennen, betroffene Unternehmensbereiche zuordnen und den Prüfbedarf vorbereiten.

  • Business-Case-Konsistenzprüfung

    Annahmen, Berechnungen, Quellen und Abhängigkeiten prüfen und ungeklärte Punkte markieren.

  • Gremien- und Entscheidungsprotokolle

    Entscheide, Begründungen, Verantwortliche und Termine strukturiert dokumentieren.

  • Auswertung von Strategie-Workshops

    Beiträge, Übereinstimmungen, Zielkonflikte und offene Fragen nachvollziehbar bündeln.

  • Partner- und Anbieterbewertung

    Nachweise entlang vorab definierter Kriterien vergleichen, ohne die Auswahl zu automatisieren.

Daten, Systeme und Grenzen

Typische Daten und Systeme

  • Finanz-, Vertriebs- und Betriebsberichte
  • Ziele, Roadmaps, Entscheide und Sitzungsprotokolle
  • Risiko-, Compliance- und Marktinformationen
  • Freigegebene externe Quellen sowie Rollen- und Zugriffsverwaltung

Worauf besonders zu achten ist

  • Quelle, Datenstand und Berechnungslogik sichtbar halten
  • Fakten, Annahmen, Interpretationen und Empfehlungen klar trennen
  • Keine Priorisierung, Budgetfreigabe oder Managemententscheidung automatisieren
  • Vertrauliche Daten schützen und keine individuelle Leistungsbewertung ableiten

Welcher Anwendungsfall passt zu Ihrer Ausgangslage?

Wir strukturieren Aufgabe, Daten, Systeme und Risiken und schlagen einen überprüfbaren ersten Umfang vor.

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