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Beliebte Einstiege

Abläufe und digitale Produkte

Operativer Nutzen entsteht, wenn KI mit klaren Regeln, aktuellen Prozessdaten und bestehenden Systemen verbunden wird.

KI wird im Zusammenspiel mit Prozessen und Systemen produktiv.

In operativen Abläufen reicht ein gutes Modell allein nicht aus. Verlässliche Lösungen verbinden aktuelle Daten, Geschäftsregeln, Berechtigungen und kontrollierte Systemaktionen. Vorschläge und Abweichungen bleiben sichtbar; kritische Bedingungen und Freigaben sind eindeutig abgesichert.

Typische Ausgangslagen

Diese Situationen sind Hinweise auf Potenzial. Sie sind noch keine automatische Entscheidung für KI.

  • Status und Daten eines Vorgangs liegen in mehreren Systemen.

  • Planung und Steuerung basieren auf manuell konsolidierten Tabellen.

  • Abweichungen und Engpässe werden erst spät sichtbar.

  • Fachpersonen bearbeiten viele ähnliche Fälle mit wiederkehrenden Entscheidungen.

  • Standardsoftware bildet einen wichtigen Prozess nicht passend ab.

Drei Beispiele im Detail

Die drei Beispiele zeigen Ausgangslage, Zielbild, benötigte Systeme, Kontrollen, Messgrössen und einen sinnvollen Pilotumfang.

Fallbearbeitung über mehrere Systeme

Prüfungen, Status, Freigaben und Systemaktionen in einem nachvollziehbaren Ablauf orchestrieren.

Ausgangslage

Ein Vorgang wechselt zwischen Postfach, CRM, ERP, Ticketing und Tabellen. Status und Verantwortung gehen an Übergaben verloren.

Mögliches Zielbild

Ein orchestrierter Workflow führt definierte Prüfungen aus, legt Datensätze an, fordert Freigaben an, aktualisiert Status und weist Ausnahmen einer Person zu.

Daten und Systeme

  • CRM, ERP und Ticketing
  • APIs und RPA
  • Message Bus
  • Interne Fachsysteme

Kontrolle und Grenzen

  • Aktionen und Berechtigungen klar begrenzen
  • Idempotente Schritte und Wiederholungslogik vorsehen
  • Protokolle, Abbruch- und Ausnahmewege bereitstellen
  • Manuelle Freigabe für kritische Aktionen erhalten

Sinnvolle Messgrössen

  • Vollständig abgeschlossene Normalfälle
  • Fehler und Wiederholungen je Schnittstelle
  • Zeit und Gründe in Ausnahme-Queues
  • Nachvollziehbarkeit von Status und ausgeführten Aktionen

KI-gestützte Fachanwendung oder digitales Produkt

Fachlogik, KI-Funktionen, Rollen und Datenquellen in einer fokussierten Anwendung verbinden.

Ausgangslage

Ein bestehendes Standardwerkzeug bildet einen differenzierenden internen oder kundenorientierten Prozess nicht ausreichend ab.

Mögliches Zielbild

Eine fokussierte Web- oder Mobile-Anwendung verbindet Fachlogik, KI-Funktionen, Rollen und bestehende Datenquellen in einer nutzbaren Oberfläche.

Daten und Systeme

  • Produkt-APIs und Datenplattform
  • Identity Access Management
  • Bestehende Fachsysteme
  • Modellanbieter und Betriebsplattform

Kontrolle und Grenzen

  • Mit repräsentativen Fällen vor Einführung evaluieren
  • Verständliche Fehler- und Fallback-Zustände gestalten
  • Modell- und Anbieterwechsel berücksichtigen
  • Datenschutz, Kosten und Laufzeit überwachen

Sinnvolle Messgrössen

  • Erfolgsquote der zentralen Nutzeraufgabe
  • Qualität je repräsentativem Testfall
  • Fallbacks, Fehler und Abbrüche
  • Nutzung, Laufzeit und Betriebskosten der Kernfunktion

Planung, Disposition und Ressourcenabgleich unterstützen

Aufträge, Kapazitäten, Termine und Abhängigkeiten zusammenführen, realistische Planungsszenarien vorbereiten und Konflikte vor einer Zusage sichtbar machen.

Ausgangslage

Aufträge, Verfügbarkeiten, benötigte Kompetenzen, Anlagen und Termine werden in unterschiedlichen Systemen gepflegt. Planende gleichen Informationen manuell ab, reagieren auf kurzfristige Änderungen und erkennen Engpässe oder Abhängigkeiten häufig erst spät.

Mögliches Zielbild

Eine Assistenz verbindet freigegebene Planungsdaten, berücksichtigt feste Randbedingungen und erstellt nachvollziehbare Szenarien für Reihenfolge, Termin und Kapazitätsabgleich. Harte Bedingungen werden deterministisch geprüft. Konflikte, fehlende Informationen und Auswirkungen von Änderungen bleiben sichtbar; verbindliche Zusagen und Personaleinteilungen bleiben bei den Verantwortlichen.

Daten und Systeme

  • ERP, Auftrags- und Produktionsplanung
  • Einsatz-, Termin- und Kapazitätsplanung
  • Freigegebene Verfügbarkeits- und Kompetenzdaten
  • Material-, Anlagen- und Transportinformationen

Kontrolle und Grenzen

  • Feste Randbedingungen, Annahmen, Datenstand und Optimierungskriterien sichtbar machen
  • Kapazitäten möglichst auf Team- oder Anlagenebene auswerten und personenbezogene Daten minimieren
  • Keine individuelle Leistungsbewertung, Eignungsbewertung oder verdeckte Mitarbeitendenüberwachung
  • Prioritäten, Kundenversprechen, Personaleinteilungen und Systemänderungen erst nach verantwortlicher Freigabe übernehmen

Sinnvolle Messgrössen

  • Planungsszenarien ohne Verletzung definierter Muss-Bedingungen
  • Vor der Bestätigung erkannte Engpässe und Terminkonflikte
  • Ungeplante Änderungen nach Freigabe und ihre Ursachen
  • Aufwand und Zeit bis zu einem freigabefähigen Planungsvorschlag
Kleinster sinnvoller Pilot

Ein klarer Auftragstyp, ein begrenzter Planungshorizont und eine Team- oder Anlagengruppe; Vorschläge werden zunächst mit historischen und laufenden Planungen verglichen, ohne automatisch in Produktivsysteme zu schreiben.

Weitere Möglichkeiten

Weitere Aufgaben, die je nach Prozess, Datenlage und Verantwortung sinnvoll unterstützt werden können.

  • Nachfrage- und Volumenprognosen

    Erwartete Mengen als Bandbreite mit Einflussfaktoren und Unsicherheit vorbereiten.

  • Stammdatenqualität verbessern

    Dubletten, fehlende Werte und widersprüchliche Zuordnungen zur Prüfung vorschlagen.

  • Prozessabweichungen früh erkennen

    Ungewöhnliche Muster oder Statusverläufe mit nachvollziehbaren Vergleichswerten markieren.

  • Wartungsbedarf vorbereiten

    Betriebs- und Sensordaten nutzen, um mögliche Prüf- oder Wartungsbedarfe zu priorisieren.

  • Visuelle Qualitätsprüfung unterstützen

    Bilder definierter Objekte auf bekannte Fehlermerkmale prüfen und unsichere Fälle eskalieren.

  • Schicht- und Betriebsübergaben strukturieren

    Ereignisse, offene Störungen und nächste Massnahmen aus freigegebenen Quellen zusammenfassen.

Daten, Systeme und Grenzen

Typische Daten und Systeme

  • ERP, Produktions-, Auftrags- und Workflow-Systeme
  • APIs, Integrationsplattformen und kontrollierte RPA
  • Betriebs-, Sensor-, Qualitäts- und Stammdaten
  • Rollen, Geschäftsregeln und Ereignisprotokolle

Worauf besonders zu achten ist

  • Harte Randbedingungen und Sicherheitsregeln deterministisch prüfen
  • Schreibzugriffe, Freigaben, Wiederholungen und Rollback klar kontrollieren
  • Keine autonomen sicherheitskritischen oder irreversiblen Aktionen
  • Datenverschiebung, Modellqualität, Kosten und Betrieb laufend überwachen

Welcher Anwendungsfall passt zu Ihrer Ausgangslage?

Wir strukturieren Aufgabe, Daten, Systeme und Risiken und schlagen einen überprüfbaren ersten Umfang vor.

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